Fleur Hiege-Gedächtnispreis

Auszeichnung für herausragende Forschungsleistungen von Nachwuchswissenschaftlern

Der Fleur Hiege-Gedächtnispreis wird jährlich als Auszeichnung für herausragende experimentelle Forschungsleistungen bei der Bekämpfung des Hautkrebses, insbesondere des Melanoms, verliehen. Der Gedächtnispreis wendet sich an jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die das 40. Lebensjahr zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht überschritten haben und deren wissenschaftliche Arbeit in einer hochrangigen Fachzeitschrift veröffentlich wurde. Der Preisträger bzw. die Preisträgerin wird auf der Eröffnungsveranstaltung des jährlich stattfindenden Deutschen Hautkrebskongresses vor einem hochwissenschaftlichen Auditorium bekannt gegeben. Die offizielle Preisverleihung erfolgt dann im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in Hamburg. Bewerber finden Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten hier.

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2016

Prof. Dr. Bastian Schilling Universitätsklinikum Essen
Prof. Dr. Bastian Schilling, Universitätsklinikum Essen

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:    

Genetische Analysen des fortgeschrittenen Melanoms bezüglich des Therapieerfolges durch eine Immuntherapie mittels CTLA-4 Blockade.


Publiziert in: „Science“ 2015 Oct. 9; 350 (6257): 207-11.

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2014

Ausgezeichnet wurde Dr. Tobias Bald für die Veröffentlichung:                

Eine durch UV-Strahlung induzierte Entzündung fördert Angiotropismus und Metastasierung des malignen Melanom.

Publiziert in: „Nature" (März 2014, doi:10.1038/nature13111)

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2013

Dr. Susanne Horn  Max-Planck-Institut Leipzig
Dr. Susanne Horn, Max-Planck-Institut Leipzig

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:                                  

TERT Promoter Mutationen im familiären und sporadischen Melanom

 

Publiziert in: „Science“ 339,959 (2013)

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2012

Prof. Dr. Benjamin Weide Universitätsklinikum Tübingen
Prof. Dr. Benjamin Weide, Universitätsklinikum Tübingen

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:                                 

Funktionelle, spezifisch gegen die Melanomproteine Melan-A und NY-ESO-1 gerichtete T-Zellen haben eine große prognostische Relevanz bei Melanompatienten mit Fernmetastasierung.

 

Publiziert in: „Journal of Clinical Oncology“, April 2012

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2011

Prof. Dr. Jochen Utikal Universitätshautklinikum Mannheim
Prof. Dr. Jochen Utikal, Universitätsklinikum Mannheim

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:                

Blutplättchen als Reprogrammierung von Melanozyten und Melanomzellen mittels Transkriptionsfaktoren in induzierte pluripotente Stammzellen.

 

Publiziert in: „Nature“, August 2009

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2010

Dr. Tobias Görge Universitätsklinikum Münster
Dr. Tobias Görge, Universitätsklinikum Münster

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:                

Blutplättchen als Regulatoren der Gefäßwandstabilität in Entzündung und Tumoren.

 

Publiziert in: „Cancer Research“, August 2008 

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2009

Prof. Jürgen Bauer Universitätsklinikum Tübingen
Prof. Jürgen Bauer, Universitätsklinikum Tübingen

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:                                  

Onkogene Mutationen des GNAQ-Gens beeinflussen bei Patienten mit Uvea-Melanom nicht das erkrankungsfreie Überleben.

 

Publiziert in: „Science“, Juli 2006

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2008

Prof. Dr. Christoffer Gebhardt Universitätsklinikum Heidelberg
Prof. Dr. Christoffer Gebhardt, Universitätsklinikum Heidelberg

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:                                  

Rage als zentraler Regulator von Entzündung und Tumorentstehung.

 

Publiziert in: „The Journal of Experimental Medicine”, Februar 2008

Preisträgerin des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2007

Prof. Dr. med. Selma Ugurel Universitätsklinikum Essen
Prof. Dr. med. Selma Ugurel, Universitätsklinikum Essen

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:                

Das Chemosensitivitäts-Profil eines einzelnen Patienten bzw. seines metastasierten Tumors vor Beginn einer Therapie zu bestimmen, um anschließend ein individualisiertes Behandlungsschema durchführen zu können.       

 

Publiziert in: „Clinical Cancer Reasearch“, September 2006